Hybrid Work-Studie: Das müssen Unternehmen ihren Mitarbeitenden bieten

66 Prozent der Schweizer Bevölkerung glauben, dass Hybrid Work das Arbeitsmodell der Zukunft ist. Was müssen Unternehmen bieten, um attraktiv zu sein? Eine exklusive Studie von Cisco gibt die Antworten.  

Hybrid Work-Studie: Die wichtigsten drei Erkenntnisse

  • Eine von Cisco in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer hybrid arbeiten möchte. 
  • Unternehmen sollen den Mitarbeitenden Notebooks und Smartphones zur Verfügung stellen und eine sichere Infrastruktur aufbauen. 
  • Es soll für Mitarbeitende keinen Unterschied machen, ob sie vor Ort oder zu Hause arbeiten. 

Während viele Unternehmen noch überlegen, wie viel Freiheit sie den Mitarbeitenden beim Entscheid gewähren wollen, ob sie ins Büro kommen oder nicht, haben letztere bereits klare Vorstellungen: Laut einer repräsentativen Umfrage bei der Schweizer Bevölkerung, die das Markforschungsinstitut GfK im Auftrag von Cisco durchgeführt hat, wollen 71 Prozent der 16- bis 74-Jährigen selbst entscheiden, von wo aus sie arbeiten.  

Hybrid Work-Studie: Was bedeuten die Resultate für Arbeitgeber und deren Attraktivität?

Diese 10 Erkenntnisse liefert die Detail-Auswertung der Hybrid Work-Studie: 

  1. Arbeitgeber stellt Arbeitsgeräte zur Verfügung: Über 80 Prozent der befragten Personen erwarten, dass der Arbeitgeber ein modernes, mit allen nötigen Funktionen ausgestattetes Notebook zur Verfügung stellt. Der Wunsch nach einem Smartphone, das mit allen nötigen Funktionen ausgestattet ist, liegt bei Frauen (59 Prozent) und Mitarbeitenden ab 50 Jahren (60 Prozent) deutlich höher als bei jungen Mitarbeitenden (43 Prozent).  
  1. Investition in Sicherheit: Bei der Gewährleistung der Sicherheit stehen Unternehmen in der Pflicht: Vier von fünf Arbeitnehmenden erwarten, dass Investitionen in ausreichende IT-Sicherheitsvorkehrungen angelegt werden.

Infrastruktur: Unternehmen stellt Kollaborations-Tools mit modernen und interaktiven Funktionen zur Verfügung

Mehr als 2/3 aller Arbeitnehmenden sehen die Infrastruktur als erfolgskritisch für die eigene Arbeit.
Mehr als 2/3 aller Arbeitnehmenden sehen die Infrastruktur als erfolgskritisch für die eigene Arbeit.
  1. Umfangreiche Kollaboration-Tools: Zwei Drittel der Arbeitnehmenden erwarten vom Unternehmen, dass Kollaborations-Tools mit modernen und interaktiven Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Sie sollen dabei helfen, Online-Meetings produktiver, abwechslungsreicher und angenehmer zu gestalten (zum Beispiel mit Geräuschunterdrückung, HD-Videoqualität, automatischen Meeting-Protokollen etc.). 
  1. Finanzielle Unterstützung für Home-Office: Die Erwartung an finanzielle Unterstützung durch die Arbeitgebenden ist bei den Befragten bis 29 Jahren und ab 50 Jahren mit rund 60 Prozent zehn Prozentpunkte höher als bei den 30- bis 49-Jährigen, liegt aber insgesamt bei 56 Prozent.  

Über die Umfrage
Die Ergebnisse zur Hybrid Work-Studie beruhen auf einer eBus (CAWI Omnibus)-Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK. Im Zeitraum vom 31. März 2022 bis zum 05. April 2021 haben 1007 Personen zwischen 16 und 74 Jahren aus der ganzen Schweiz an der Erhebung teilgenommen. Die Ausgangsstichprobe ist gewichtet und ist repräsentativ für die Schweizer Gesamtbevölkerung.

  1. Keine Benachteiligung bei Arbeit im Home-Office: Insbesondere Frauen erwarten mit einem Anteil von 65 Prozent, dass sie sich aussuchen können, ob sie vor Ort oder von ausserhalb an einem Meeting teilnehmen – und dass sie auf Grund ihrer Entscheidung nicht benachteiligt werden. Bei Männern liegt der Anteil bei 56 Prozent.  

Flexibilität: Mitarbeitende können sich aussuchen, ob sie vor Ort oder online an einem Meeting teilnehmen

Insbesondere Frauen wünschen sich mehr Flexibilität im Arbeitsalltag. Aber auch bei den Männern ist der Wunsch nach freier Wahl stark ausgeprägt.
Insbesondere Frauen wünschen sich mehr Flexibilität im Arbeitsalltag. Aber auch bei den Männern ist der Wunsch nach freier Wahl stark ausgeprägt.
  1. Eigener Arbeitsrhythmus: Vier von fünf Arbeitnehmenden mit mittleren Einkommen (9’000 bis 15’000 Franken Bruttoeinkommen) schätzen es, nach dem eigenen Rhythmus zu arbeiten. Aber auch bei den tieferen und höheren Einkommen liegt die Zustimmung noch bei mehr als zwei Dritteln.  
  1. Nicht immer unter Beobachtung: Besonders junge Arbeitnehmende betrachten es als Vorteil, dass der Chef oder die Kolleginnen und Kollegen nicht immer zusehen. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 66 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen noch 57 Prozent. Ebenfalls interessant: Angestellte mit tieferen Einkommen gewichten dieses Argument höher als Angestellt mit mehr als 12’000 Franken Bruttoeinkommen.  
  1. Flexible Arbeitsplätze: Vor Ort im Betrieb wollen die Arbeitnehmenden je nach Stimmung und Arbeit selbst entscheiden, an welchem Arbeitsplatz sie arbeiten (Hochtische, tiefe Tische, Sitzungszimmer, Couch etc.). Mit 66 Prozent ist dieser Wunsch bei Frauen grösser als bei Männern (55 Prozent).

Hardware: Diese Endgeräte sollen Unternehmen für Hybrid Work zur Verfügung stellen

Die Cisco-Studie zeigt, dass Mitarbeitende vom Unternehmen ein Notebook erwarten.
Die Cisco-Studie zeigt, dass Mitarbeitende vom Unternehmen ein Notebook erwarten.
  1. Arbeit für entfernten Arbeitgeber: Unternehmen, die Hybrid Work anbieten, rekrutieren einfacher Mitarbeitende, die einen weiten Arbeitsweg haben. So sehen rund 77 Prozent der Befragten es nämlich als Vorteil, dass sie einfacher für entfernte Arbeitgeber tätig sein können. Dies betrifft insbesondere Arbeitnehmende mit hoher Schulbildung stärker (73 Prozent) als für solche mit tiefer Schulbildung (55 Prozent).  
  1. Weniger Ausgaben: Vier von fünf Arbeitnehmenden sehen als wichtigsten Vorteil von Hybrid Work, dass sie Kosten für auswärtiges Essen und Pendeln einsparen. Vor diesem Hintergrund dürfte es für Unternehmen wichtiger werden, sich an diesen Kosten zu beteiligen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. 

Fazit: Flexibilität und Infrastruktur

Für Unternehmen reicht es nicht, den Angestellten die Wahl zwischen Anwesenheit im Büro und Remote-Work zu geben. Erwartet wird eine sichere und moderne Infrastruktur, die beides im Hybrid Work-Modell ermöglicht. Gefragt sind nicht Insellösungen, sondern eine durchdachte Kombination aus Hard- und Software. Diese müssen die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden vor Ort und im Home-Office diskriminierungsfrei und sicher ermöglichen.  

«Die hohe Flexibilität von Hybrid Work-Lösungen macht sich in Zeiten des Fachkräftemangels besonders bezahlt.»

Christopher Tighe, Geschäftsführer Cisco Schweiz

«Die Erwartungen der Arbeitnehmenden sind hoch», bestätigt Christopher Tighe, Geschäftsführer von Cisco Schweiz. «Damit Hybrid Work gelingt, sind Organisationen in der Schweiz gefragt, inklusive Arbeitsräume zu schaffen, Strukturen und Prozesse anzupassen und die entsprechenden Technologien zur Verfügung zu stellen. Eine vertrauensvolle Unternehmenskultur ist die Basis dafür. Das hilft übrigens nicht nur den Mitarbeitenden: Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels macht sich eine hohe Flexibilität bezahlt.» 

Dieser Artikel auf «Scale-it» erscheint in Zusammenarbeit mit Cisco Schweiz. Der Werbepartner ist die führende Anbieterin von Cloud-Technologie und Security-Services. Der Beitrag ist ist gemäss den redaktionellen Richtlinien von «Scale-it entstanden.
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