5 Thesen für eine bessere IT

Cloud Computing ist nur der Anfang: Mit neuer Hardware im Rechenzentrum verändert sich auch die Rolle der internen IT.

Die neue UCS-X Series von Cisco ermöglicht IT-Abteilungen die Bereitstellung von IT-Services für das Business, die so einfach, flexibel und berechenbar wie die Angebote der grossen Hyperscaler sind. Das verändert das Verhältnis von Business und IT entscheidend. Christoph Koch über die neue Technologie und die Zukunft der IT-Abteilung.

SCHNITTSTELLEN: Unternehmen richten IT und Business neu aus

Die Digitalisierung schreitet voran, damit auch die Umstellung der ICT-Infrastrukturen von Unternehmen auf Cloud Computing. Dabei werden sich hybride Modelle mit einer individuellen Mischung verschiedener Cloud-Arten durchsetzen. Für den Nutzer im Hintergrund entsteht ein dichtes Cloud-Ecosystem verschiedener Dienstleister und Clouds, die zusammenarbeiten – gesteuert durch smarte IT-Systeme. Somit müssen IT und Business im Unternehmen enger zusammenrücken, an ihrer Schnittstelle neue Services und Geschäftsmodelle entwickeln, die das Unternehmen ganz auf den Endkunden ausrichten.

Erfolgreiche Unternehmen bringen IT und Business zusammen.

INFRASTRUKTUR: IT-Abteilungen werden zu «Business Scalern»

Die IT-Abteilung braucht eine IT-Infrastruktur, die sich ähnlich verhält wie jene der grossen Hyperscaler. Deshalb lanciert Cisco u.a. mit UCS-X eine neue modulare Compute Architektur, welche sich frei konfigurieren lässt und mittels Cisco Intersight beliebige Ressourcen zusammenschalten kann. Ganz unabhängig von einem bestimmten Server. Weiter ist zentral, dass IT-Infrastruktur mit jedem grossen Cloudanbieter zusammenarbeiten kann. Mit anderen Worten: Die IT-Abteilung erhält gleich lange Spiesse wie AWS, Azure, Google & Co.

  1. Die interne IT wird zum Hyperscaler
  2. Modulare Compute-Architektur ist flexibel
  3. Interne Cloudarchitekturen sind serverunabhängig
  4. Zusammenarbeit ist wichtig
  5. Die IT-Abteilung wird zum internen Google & Co.

CLOUDIFICATION: Die Cloud wird zum neuen Datacenter – und umgekehrt das Datacenter zur neuen Cloud

Das ist die Konsequenz der neuen technologischen Entwicklungen: Das Rechenzentrum als physischer Raum mit Servern allein wird irrelevant. Nur die Ressourcen zählen, die man für eine bestimmte Aufgabe benötigt. Nicht die Box. «Die Cloud», welche für jede Organisation anders aussieht, anders strukturiert wird, mit mehr oder weniger Anteil an Private Cloud oder sogar On Premise. Wie auch immer, die interne IT-Abteilung muss diese Abbildung in eine Cloudinfrastruktur vornehmen, überwachen und gemeinsam mit dem Business neue Entwicklungen im Markt nachvollziehen.

CYBERSECURITY: Transparenz als Kernelement einer neuen Sicherheitskultur

Mit den neuen Technologien, die Cisco lanciert, behalten Organisationen die Kontrolle über ihr Business. Auch in der Cloud. Sie ist hybrid, verbindet mehrere Clouds und ist appzentriert – die App ist das Business. Dabei ist es wichtig, dass Unternehmen über alle Netzwerke hinweg bis zur App transparenten Einblick haben, um die volle Leistung und die höchste Sicherheit aufrechtzuerhalten. Mit zunehmender Cloudifizierung wird die Cybersicherheit anspruchsvoller. Auch hier gilt: Wer transparent Einsicht in die Vorgänge über alle Netzwerke und Netzwerkabschnitte hinweg hat, wer automatisiert, künstliche Intelligenz nutzt, kann sich proaktiv um schlummernde Gefahren kümmern. Und im Unternehmen eine Sicherheitskultur schaffen – mit achtsamen Mitarbeitenden.

  • Organisationen müssen die Kontrolle über die Daten haben
  • Moderne Cloud-Architekturen sind hyprid und erhöht die Anforderungen
  • Automation und künstliche Intelligenz unterstützen die Cybersicherheit
  • Keine Sicherheit ohne Einbezug der Mitarbeitenden

TEAMWORK: Neue Skills sind im Unternehmen gefragt

Die Berufsbilder werden sich wandeln oder befinden sich mittendrin: Wer sich mit IT befasst, ob als Systemarchitekt, Engineer oder als Entwickler, niemand kann sich nur im Tunnel der Technologie bewegen, sondern muss auch unternehmerische und geschäftliche Aspekte miteinbeziehen, diese mindestens verstehen. Umgekehrt müssen Mitarbeitende im Business zwar nicht selbst programmieren, aber verstehen, wie digitale Geschäftsmodelle funktionieren und sie in der IT-Infrastruktur abgebildet werden müssen. Business und IT nähern sich nun endlich definitiv an, denn wenn die App das Business ist, ist das Business nichts ohne die IT-Abteilung.

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