So finden Business und IT die beste digitale Experience für Kunden: eine Anleitung

Unternehmen verlieren leicht die Übersicht über ihre Netzwerke und Applikationen. Wer den Zustand der eigenen Systeme aber nicht kennt, ist mit seinem Business im Blindflug. Wir zeigen, wie Sie das verhindern und bessere Ergebnisse erzielen.

Ein Blick zurück. Firmen hatten zu Beginn der Digitalisierung klar umrissene Grenzen. Die Stempeluhr am Eingang. Der Grossrechner in der IT-Abteilung, die dummen Rechner am Arbeitsplatz. In den 90er Jahren dann der Wechsel zum PC an jedem Arbeitsplatz, während die IT-Abteilung lokale Netzwerke aufbaute.

Das Geschäft lief zu dieser Zeit immer noch traditionell ab, gesteuert mit Word, Excel und vielen Telefongesprächen, später abgelöst durch E-Mail. Die Digitalisierung hatte erst jetzt richtig begonnen, durchdrang Geschäftsprozesse und veränderte diese. Kunden sind heute noch anspruchsvoller. Sie verlangen Digitale Erfahrungen von jeder Marke, Erfahrungen, die sie bei den grossen Playern in digitaler Experience und dem Business gemacht haben. Was nun, Business? Vor allem auch: Was nun, IT-Abteilung?

Erfolgsprinzip «Datensicht»: Ein runder Tisch für das digitale Business!

Die neue Geschäftswelt sieht vereinfacht gesagt so aus: Unternehmen sind fluide Organisationen, die sich täglich verändern, ihre Grenzen verschieben. Je nachdem, wo ihre Kunden sind, wo ihre Mitarbeitenden gerade physisch arbeiten und an welchen digitalen Prozessen sie hängen. Möglicherweise sind sogar die Produkte selbst nicht klar umrissen. Sie verändern sich dauernd, etwa mit dynamischen Preisen oder aufgrund von Verfügbarkeiten in der Lieferkette.

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Christoph Koch spricht zum Thema Digitalisierung (Foto: zVg).

Die digitale Erfahrung der Kunden ist vom Business ebenso abhängig wie von der IT: Ein runder Tisch schafft intern das Verständnis für diese Abhängigkeit – und zeigt die Wege zum Erfolg auf.

Auf jeden Fall sind im digitalen Business oft mehrere Netzwerke involviert – zum Beispiel das eigene und dasjenige von Service Providern – und mehrere Firmen mit eigener App-Infrastruktur. Die Cloud ist eben nicht nur eine Infrastruktur, sondern auch ein Shoppingcenter. «Darum braucht es einen runden Tisch», sagt Christoph Koch, Chief Technology Officer (CTO) von Cisco Schweiz. «Einen runden Tisch für Business und IT.»

Methoden und Software für mehr Einblick

Der runde Tisch, den Christoph Koch anspricht, besteht natürlich nicht aus Holz, sondern aus Daten. «Full-Stack Observability» nennt sich das Bündel aus Software und Methoden, einen Echtzeit-Einblick in die laufenden Vorgänge von der App bis ins Rechenzentrum, über alle involvierten Netzwerke hinweg zu erhalten. David Taieb, bei Cisco für das Geschäft mit Datacenters zuständig, sieht in den Full-Stack Observability-Lösungen mehr als nur eine bessere Überwachung der IT-Umgebung, sondern eine integrierte Lösungssuite, ähnlich wie Microsoft Office, die Veränderungen in der Organisation der IT-Abteilung nach sich zieht.

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Unternehmen, die gute digitale Erlebnisse bieten wollen, müssen die ganze Kundenreise kontrollieren: Full-Stack-Lösungen leisten das für die technischen Daten und sollten integraler Bestandteil des Datenmanagements sein.

Ohne integrale Sicht kein Business

«Die Planung eines Full-Stack Observability Projekts bedingt die Zusammenarbeit aller Teams», sagt er. Damit meint er die Spezialisten der IT, oft heute noch in Silos organisiert, und des Business, beispielsweise der Marketing- und Produktverantwortlichen. Lesen Sie unten die praktischen Tipps von David Taieb – damit rüsten sich Business und IT gemeinsam, sicher und skalierbar für eine optimale Einsicht digitaler Experience. Kunden nämlich, sie verzeihen digitale Stolperer und Fehltritte nur sehr schwer.

3 Tipps zum integralen Dashboard

Wenn Ihr Unternehmen mit digitaler Experience vorankommen möchte, sollten Sie nach David Taieb folgende Punkte beachten:

1. Betrachten und bewerten Sie Business-Innovation und IT-Leistung auf ein Geschäftsziel

Selbst wenn Sie einen vollständigen Überblick über die verschiedenen technologischen Schichten haben, ist es schwierig, alle Daten zu analysieren und die wichtigsten Probleme zu identifizieren. Ein zielführender Ansatz besteht darin, die IT-Leistung mit den geschäftlichen KPIs zu verknüpfen. So erkennen Sie schnell, was am dringendsten anzugehen ist – und wirksamsten ist.

2. Vereinen Sie die Teams

Allzu oft arbeiten IT-Teams nicht ausreichend zusammen. Indem Sie diesen Teams eine einzige, zuverlässige Informationsquelle zur Verfügung stellen, fördern Sie auch den Austausch. Die Zusammenarbeit macht es möglich, die Auswirkungen der laufenden Anwendungsgesundheit auf das Geschäft des Unternehmens besser zu verstehen.

3. Investieren Sie in Ihre Tools

Die herkömmliche Überwachung bietet Ihnen oft nur Einblick in einen Technologiebereich: Netzwerk, Infrastruktur, Cloud oder Datenbank. Ein umfassender Überblick über eine einzige Schnittstelle ist entscheidend, um die bestmögliche Benutzererfahrung für die Kunden des Unternehmens zu bieten.

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Dieser Artikel auf «Scale-it» erscheint in Zusammenarbeit mit Cisco Schweiz. Der Werbepartner ist die führende Anbieterin von Cloud-Technologie und Security-Services. Der Beitrag ist ist gemäss den redaktionellen Richtlinien von «Scale-it entstanden.

Experten: 
Christoph Koch, CTO bei Cisco Schweiz AG
David Taieb, Spezialist Datacenter, Cisco Schweiz AG
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